Haus und Geschichte

 

 

 

Wir würden Ihnen an dieser Stelle gerne einen Überblick über unser Haus geben. Leider ist das gar nicht so einfach, da die Gebäude der Gisela-Schulen im Laufe der Zeit zu einem Gebäudekomplex zusammengewachsen sind,  dem Bilder nie wirklich gerecht werden können. Aus diesem Grund hier nur einige Eindrücke unserer Schule.

Selige Gisela

In der Klosterkirche Passau-Niedernburg befindet sich das Grab Giselas, der ersten Königin von Ungarn. Die Tochter von Heinrich dem Zänker (vgl. Stammbaum) verließ ihre bayerische Heimat und heiratete Herzog Vajk, den späteren König Stephan von Ungarn.

 
Unter dem Herrscherpaar erlebte das Land einen raschen kulturellen Aufstieg. Gisela selbst blieb jedoch vor Schicksalsschlägen nicht verschont: Alle ihre Kinder starben, zuletzt der Thronfolger Emmerich (1031). Als 1038 auch Stephan starb, wurde die Witwe von der heidnischen Gegenpartei verfolgt, gefangen genommen und misshandelt. 1042 befreite sie ihr Neffe, Kaiser Heinrich III. und brachte sie in ihre Heimat, wo sie in das Benediktinerinnenstift Niedernburg eintrat und dort als dritte Äbtissin bis zu ihrem Tod am 7. Mai 1065 (1060?) wirkte.

Geschichte

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Um 730

Gründung des Klosters Niedernburg durch Odilo oder Tassilo III.

888

Erste urkundliche Erwähnung des "Klosters der Hl. Maria in Passau"

1010

Erhebung Niedernburgs zur Kaiserlichen Reichsabtei (Schenkungsurkunden von Kaiser Heinrich II.)

1045

Eintritt der Ungarnkönigin Gisela in die Benediktinerinnenabtei

1065

Tod von Gisela; Beisetzung in der Klosterkirche

1161

Übergabe des Klosters an den Passauer Bischof durch Kaiser Friedrich Barbarossa

1567

Beginn der großen Marienwallfahrt (Maria-Schutz-Kirche; heute Aula)

1662 + 1680

Völlige Zerstörung der Klosteranlagen durch große Stadtbrände

1808

Auszug der letzten Nonnen aus Niedernburg (Säkularisation!), Versteigerung des Besitzes; Verwendung der Gebäude u. a. als Irren- und Taubstummenanstalt

1836

Übergabe der Klostergebäude an die "Englischen Fräulein" ("Maria-Ward-Schwestern") durch König Ludwig I. v. Bayern auf die Initiative des Passauer Bischofs Karl Joseph von Riccabona (1826 - 1839); florierende Entwicklung des Schulbetriebes in verschiedenen Zweigen der Mädchenschulen; Gründung von Filialen

Ab 1937

Abbau der klösterlichen Lehrkräfte; eingeschränkter Unterricht in den Kriegsjahren

1945

Krankenhaus- und Lazarettbetrieb

04.12.1945

Wiederaufnahme des Schulbetriebs durch die "Englischen Fräulein" (Mädchen-Oberschule)

1948

Eröffnung der Mittelschule für Mädchen

ab 1950

Umbau-, Erweiterungs- und Modernisierungsmaßnahmen zur Deckung des ständig steigenden Platzbedarfs

1963

Verleihung des Erbbaurechtes an die "Englischen Fräulein"

1966

Namensgebung: "Gisela-Gymnasium" und "Gisela-Realschule"

1995

Übergabe an die Diözese Passau als Schulträger

Niedernburger Fresken

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