Aktuelles

„Gegen Extremismus – für Demokratie und Freiheit“: Workshop zur Extremis-prävention in der G10a und G10c

Die Gegnerschaft zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung eint extremistische Bestrebungen aller Art. Die „Bayerische Informationsstelle gegen Extremismus“ (BIGE) hat es sich zur Aufgabe gemacht, Schülerinnen und Schüler über dieses wichtige Thema zu informieren und über Strategien, Ziele und das Vorgehen von extremistischen Gruppierungen aufzuklären.

Auch am Gisela-Gymnasium wurde durch Herrn Bühl von der „BIGE“ im Januar 2020 ein Workshop zur Extremismusprävention mit dem Schwerpunkt Rechtsextremismus angeboten.

Dabei konnten die Zehntklässlerinnen anhand eines Films und konkreter Beispiele unterschiedliche Formen des politischen und religiösen Extremismus kennenlernen und Ursachen erarbeiten, warum und in welchen Lebenssituationen Jugendliche sich von diesen Gruppen angesprochen fühlen könnten. Zudem diskutierte Herr Bühl mit den Mädchen über Maßnahmen, die man ergreifen kann, wenn sich eine Mitschülerin oder ein Freund radikalisiert.

Der zweite Teil des Workshops beschäftigte sich dann schwerpunktmäßig mit dem Rechtsextremismus. Hier wurden den Jugendlichen unter anderem szenetypische Kleidung gezeigt oder Codes der rechten Szene erläutert. Zudem kamen die Hetze gegen Minderheiten oder Geflüchtete im Netz zu Sprache und es wurde offensichtlich, wie menschenverachtend und geschmacklos politische Extremisten hier versuchen Stimmung zu machen und offen zur Gewalt aufzurufen. Ferner informierte Herr Bühl über unterschiedliche rechtsextremistische Gruppierungen wie beispielsweise die „Identitäre Bewegung“.

Zum Abschluss stellte der Workshopleiter das „Aussteiger-Programm“ der BIGE vor und ging auf die Rolle von Frauen in extremistischen Gruppierungen ein.

Alles in allem waren es interessante und lehrreiche 135 Minuten für die Schülerinnen der G10a und G10c.               L. K., Januar 2020

 

Die Mädchen auf die digitale Welt vorbereiten

Gisela-Schulen für Medienerziehung auf allen Ebenen gewappnet und ausgestattet

Kaum einer ist mehr so blauäugig, digitale Medien ausschließlich als den Heilsbringer für die Schulen zu sehen. Aber fest steht: Ohne den Einsatz modernster Technik und ohne das Heranführen der Kinder an die digitalisierte Welt stellt sich Schule klar ins Abseits. Das Gisela-Gymnasium und die Gisela-Realschule stehen in diesem Bereich ganz hervorragend da. Die intensive Nutzung der ditigalen Ausstattung ist eng verwoben mit dem Niedernburger Schulkonzept, das Menschlichkeit, soziales Engagement, aber auch ein selbstbestimmtes und selbstbewusstes Auftreten fördert.

Ganz vorne zu nennen ist die Man-Power, die Niedernburg seit Oktober an seiner Seite hat. Systembetreuer Robert Schuster kam von der Diözese an die Schule und kümmert sich in Vollzeit ausschließlich um die Ausstattung und die Administration der Geräte. Geduldig steht er außerdem den Lehrkräften bei allen Fragen rund um das Equipment zur Seite. Für Robert Schuster steht fest: „Die Arbeit an den Gisela-Schulen hat meinen Blick auf Schule völlig verändert. Jede Menge Arbeit mitten in permanent pulsierendem Leben – da wird einem wahrlich nie langweilig!“

Aber was wäre Robert Schuster ohne eine Vielzahl von Endgeräten? Die digitale Ausstattung aller Klassenzimmer ist mittlerweile fast abgeschlossen in Niedernburg. Ein Computer mit Multimedia-Möglichkeiten und Beamer-Projektion ist für die Schülerinnen eine Selbstverständlichkeit in ihren Klassenzimmern. Zudem haben die Mädchen in fast allen Räumen Zugriff auf das Internet – sofern sie von den Lehrern Zugangsdaten und Erlaubnis dazu bekommen.

Es gehört auch bereits zum gewohnten Bild der Schule, dass die Lehrer mit Rollkoffern voller Tablets, von denen derzeit 150 im Einsatz sind, zu ihren Klassen eilen. Zwei Rollwagen mit Laptops werden aktuell angeschafft, zudem bekommt jeder Lehrer wahlweise ein Notebook oder ein I-Pad von der Diözese zur Verfügung gestellt.

Im Zuge der Generalsanierung des Hauses wird auch in Zukunft weiter an der digitalen Welt Niedernburg gearbeitet. Demnächst werden die Fachklassenzimmer auf den modernsten Stand der digitalen Technik gebracht. Auch der Einsatz von VR-Brillen, also von virtual reality, ist steht kurz bevor. In den fünften und sechsten Klassen werden die Schülerinnen vor allem in der Freien Stillarbeit behutsam an die digitalen Medien herangeführt, in den Vernetzten Unterrichtseinheiten in der siebten und achten Klasse arbeiten die Kinder zielgerichtet und zunehmend selbstständig digital und im Internet.

Allerdings werden auch die Probleme, die die digitale Welt mit sich bringt, nicht unter den Teppich gekehrt. In Verbindung mit dem Niedernburger Schulkonzept, angelehnt an die Marchtaler Plan-Pädagogik, geht es häufig im Morgenkreis, der jede Woche am Montag in der ersten Stunde die Woche einläutet, um den richtigen Umgang mit digitalen Medien. Gefahren, Probleme, Sorgen und tatsächliche Verletzungen in den sozialen Netzwerken werden angesprochen und diskutiert. Prävention steht hier an erster Stelle. Die Mädchen werden dabei mit der Digitalisierung nicht alleine gelassen.

Schulleiter Rudolf Nerl fasst zusammen: „Unser Ziel ist es, die Schülerinnen zu digital mündigen, kompetenten und selbstbewussten jungen Frauen zu erziehen. Wir schaffen eine solide Basis für die Vorbereitung auf die Berufsausbildung oder auf die Anforderungen weiterführender Bildungsangebote.“                                                                                                                             T. F., Jan. 2020

 

Der neue Videoclub-Film:  Vom Niedernburger Zaubergulasch

Die Gulaschsuppe aus dem Getränkeautomaten der Gisela-Schulen Passau-Niedernburg besitzt Wunderkräfte. Sie macht nicht nur klug, sondern auch schön. Selbst in annähernd hoffnungslosen Fällen. Hilft sie auch bei Lehrern?
So lautet der einfache Plot des jüngsten Films des Videoclub der Gisela-Schulen. Die Mädchen des Videoclub Teams 2020 haben diesen Film von der Idee bis zum letzten Tastenclick gestaltet. Das Storyboard hat jede einzelne Drehszene detailliert beschrieben, zwei Camcorder und Studiobeleuchtung wurden eingesetzt, in drei Arbeitsgruppen wurden die Segmente des Films vorbereitet und am Ende zusammengefügt.

Wir haben wieder viel dabei gelernt und sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Ein Ergebnis, das freilich ohne die spektakulären Schauspielkünste von Hannah Mulik und Sandro Reichold unmöglich gewesen wäre. Tausend Dank.
Es entstanden bei der Filmerstellung einige Fragen:
- Hat Hannah die Mathematikaufgabe wirklich richtig gelöst?
- Ist der Lehrer S.R. nach Genuss der Gulaschsuppe auch klug geworden?
- Heißt es der Gulasch oder das Gulasch?
Wir sehen: Wo Antworten gefunden wurden, tun sich neue Fragen auf.

Link zum Film

R.H., Jan 2020

 

Benedicta Stadler aus der G6b holte sich den Sieg beim Vorlesewettbewerb des Gymnasiums

Mit durchwegs lustigen und mitreißenden Geschichten zeigten die Mädchen Benedicta Stadler und Bernadette Plöchinger (G6b) und Luisa Wagner und Olta Hoxha (G6a), dass Niedernburg eine Hochburg des Lesens ist. „Die Entscheidung war unendlich knapp!“, ließ die Jury – bestehend aus Direktor Rudolf Nerl, Fachbetreuerin Deutsch Heidi Dominik-Jetzlsperger, Deutschlehrerin Cornelia Bauer und Martina Finnemann und der letztjährigen Siegerin Ella Wagenpfeil – ausrichten. Ambitioniert und voller Emotionen und schauspielerischem Talent trugen die Schülerinnen erst ihre vorbereiteten Texte und danach jeweils einen Abschnitt aus einem unbekannten Buch vor. Das Publikum, bestehend aus den beiden 5. Gymnasialklassen, lauschte sichtlich begeistert. Letztlich entschied sich die Jury für Benedicta Stadler aus der G6b, die das Gymnasium Niedernburg beim Stadtentscheid im Februar vertritt. Für die Siegerin gab es einen Buchpreis, für alle Teilnehmerinnen eine Urkunde. Weil die Entscheidung so knapp war, brauchten weder Bernadette, noch Luisa oder Olta traurig sein, dass es nicht ganz zum Schulsieg reichte, denn sie haben sich mit ihren fantasievollen und lebendigen Vorträgen in die Herzen der Zuhörer gelesen.               T.F.

 

„Siegel-Day“: Berufsinfotag an der Gisela-Realschule

Am 05.12.2019, dem bundeweiten Siegel-Day, fand an der Gisela-Realschule der mittlerweile traditionelle Berufsinfotag für die 9. Klassen statt. Da die Realschule im Sommer 2019 zum dritten Mal in Folge mit dem Berufswahlsiegel zertifiziert wurde, beteiligte sich das Berufsorientierungsteam am Aktionstag und erhielt dafür ein tolles Sitzkissen, welches allen Schülerinnen in der Zeitungsecke im Giselabau zur Verfügung steht, und Turnsäckchen. Diese fanden einen reißenden Absatz, da unsere Schülerinnen an den verschiedenen Ständen viel Infomaterial erhielten, das sich in den coolen Beuteln wunderbar transportieren ließ. Zum Erfolg der Veranstaltung trugen unsere bewährten Partner bei, sodass unsere Mädchen einen Einblick in die verschiedensten Berufe und Weiterbildungsmöglichkeiten bekamen: Polizei, Sparkasse,ZF, Hotel Stemp, Diözese und Caritas, Lebenshilfe mit Heilerziehungsschule, FOS Passau und FOS Montessori, Berufsakademie Passau (Fremdsprachen, Altenhilfe, IT), Fachakademie für Sozialpädagogik, Berufsschule Vilshofen und die Agentur für Arbeit.

K. G., Dezember 2019

 

Martinsgansverkauf in den Gisela-Schulen

Über 400 selbstgebackene Martinsgänse aus Quarkölteig haben die Schülerinnen der Klasse R7c mit ihrer Fachlehrerin Christa Unholzer am 11. November verkauft. Der Erlös von rund 515 Euro kommt der Passauer Tafel zugute!

C. U., November2019

 

MINT-Woche in Bayern – Realschülerinnen mittendrin

Am 17.10.2019 lud das BIZ Passau Schulklassen zum MINT-Aktionstag ein. Die achten Klassen der Realschule folgten dieser Einladung mit großer Begeisterung. In abwechslungsreichen und informativen Vorträgen lernten die Mädchen Bundeswehr, Bundespolizei und Bayerische Polizei als Arbeitgeber mit vielfältigen Möglichkeiten kennen. Die Vertreter der Behörden wurden im Anschluss von den Mädchen belagert, die die Gelegenheit, Fragen zu stellen, in großer Zahl nutzten. Nach einer kurzen Pause stellten sich msg systems Passau und die Firma Jelba vor. Nun standen die MINT-Berufe Fachinformatiker, Industriemechaniker oder Mechatroniker im Mittelpunkt. Auch hier zeigten sich unsere Schülerinnen interessiert. Frau Roll von der Firma Jelba übersetzte MINT dementsprechend mit „Mädchen In Naturwissenschaftlich- Technischen Berufen“. Die Schülerinnen und ihre begleitenden Lehrkräfte waren sich einig, dass diese Veranstaltung Lust darauf macht, neue Berufsfelder zu entdecken.

K. G., Oktober 2019

 

Bitte einmischen!

Die Klassen G10a und G10b besuchten im Rahmen der „Wochen zur Demokratie“ die interaktive Ausstellung „Welches Passau wollen wir sein?“ der Initiative Offene Gesellschaft e.V. am Nibelungenplatz.

Nach einem kurzen Warm-up, in welchem sich die Schülerinnen von einfachen Meinungsmitteilungen zu zunehmend differenzierteren Positionen äußern konnten, erkundeten sie in kleineren Gruppen, angeleitet von dem jungen Team des Vereins, die einzelnen Elemente der Ausstellung. Dabei galt es aber nicht nur Informationen zu betrachten, sondern selbst an den Stationen mitzumachen und seine eigenen Haltungen zu gesellschaftlichen Haltungen zu überprüfen. So konnte man bei einer Installation mithilfe eines Tischtennisballs und Fragen Möglichkeiten der eigenen Selbstverwirklichung erkunden. Die erste Entscheidung war, ob man allein festlegen darf, was man trägt, danach folgten weitere Entscheidungsfragen, bei denen man bei mithilfe eines Drehknopf den Ball durch Glasröhrensystem lenken konnte, um am Ende festzustellen, wie privilegiert das eigene Leben ist. Des Weiteren konnten sie Demonstrationssprüche anhören und eigene Demoplakate kreieren. Bei einem weiteren Mitmach-Objekt erhielten die Schülerinnen Aussagen zu konkreten gesellschaftlichen Situationen und sie mussten sich entscheiden, wie sie darauf reagieren würden. All diese interaktiven Stationen und der Austausch mit den jungen Team-Mitgliedern führten zu interessanten Diskussionen und einem regen Gedankenaustausch. Vieles was man im Alltag als selbstverständlich erscheint, wurde so hinterfragt und jede einzeln aufgefordert, ihr Weltbild zu hinterfragen und zugleich in einen Dialog mit seinem Umfeld zu treten.

Wie ein Blick in die Tagespolitik belegt: Das Einmischen der jungen Generation ist dringend nötig. Dass dies Freude macht, bewies dieser Besuch.

H. D.-J.

 

Niederburger Fußballerinnen werden Stadtmeister

Am Mittwoch, den 09.10.2019 stand für die Fußballerinnen der Wettkampfklasse III (Jahrgang 2006 – 2008) das diesjährige Stadtfinale auf dem Kunstrasenplatz des 1. FC Passau an. Der talentierte Kader der Gisela-Schulen mit Fuchs Carolin, Ganczer Aada, Harreiter Sophie, Kollroß Svenja, Peter Lilly Rother Laura und Sturm Hannah (alle G7a) sowie Lang Phoebe und Vittorino Tabea (beide R7b) eröffnete nach kurzer Aufwärmphase das Turnier gegen die Schülerinnen des ASG. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung sowie einer überragenden Tabea Vittorino, welche alle Treffer des 6:5 Sieges erzielte, konnten unsere Mädchen das Eröffnungsspiel für sich entscheiden.

Gegner des zweiten und entscheidenden Spiels war das Gymnasium Leopoldinum, welches zuvor das ASG mit 2:1 besiegen konnte. Die Niedernburgerinnen erwischten den deutlich besseren Start und konnten durch Tabea schnell mit 1:0 in Führung gehen. Jedoch wurde das gegnerische Team mit zunehmender Spieldauer deutlich stärker und so fiel kurz vor Schluss das 1:1. Dank einer couragierten Abwehrleistung und einer starken Torhüterin Laura Rother konnte das Unentschieden über die Zeit gerettet werden. Nach dieser spannenden Partie stand das Team der Gisela-Schulen aufgrund der mehr erzielten Tore als Sieger einer gelungenen Veranstaltung fest, welche aufgrund der hohen Spielqualität große Werbung für den Mädchenfußball war. 

M.S.

 

Busschule für die 5. Klassen des Gymnasiums und der Realschule am 18.09.2019

In Zusammenarbeit mit der Polizei und den Stadtwerken Passau wird jedes Jahr zu Beginn des Schuljahres mit den Schülerinnen der 5. Klassen der Gisela-Schulen eine Busschule durchgeführt.

Die Klassen wurden mit einem Einsatzbus vom Römerplatz abgeholt und zum Betriebshof der Stadtwerke gefahren. Dort wurden sie von den Vertretern der Polizei, Herrn Feuchthuber und Frau Meth, und der Stadtwerke, Herrn Reitmeier, begrüßt.

Im Schulungsraum wurden den Schülerinnen dann von Herrn Feuchthuber und Frau Meth verschiedene Gefahrensituationen aufgezeigt und das richtige Verhalten erklärt. Anschließend lernten sie im Praxisteil z.B. das richtige Aus- und Einsteigen und wie man sich während der Fahrt im Bus verhält. Besonders eindrucksvoll war der „Zaubertrick“: Wie lasse ich eine Schulklasse mit 23 bzw. 26 Schülerinnen verschwinden? Die Fünftklässlerinnen konnten sich selber davon überzeugen, dass der Trick funktioniert. Stehen nämlich die Mitschülerinnen im toten Winkel des Busfahrers, so kann er sie von seinem Sitz aus nicht sehen. Im Alltag kann dies zu gefährlichen Situationen führen.

Von den Stadtwerken erhielten die Schülerinnen noch einen Sportbeutel mit einem Block und einem Stift als Geschenk. Für die Eltern gab es ein Informationsblatt.

D.M.

 

 

Mit kirchlichem Segen in das neue Schuljahr

„Da berühren sich Himmel und Erde – wo Menschen sich auf Neues einlassen.“ Mit diesen Worten begann Pfarrer Markus Kirchmeyer seine Segensandacht für die aufgeregte Schar der Neu-Fünftklässlerinnen an den Gisela-Schulen Niedernburg. Pfarrer Kirchmeyer ging auf den unbekannten Weg an der neuen Schule ein, den die Mädchen nun betreten. „Wir beginnen diesen Weg gemeinsam in der Kirche, das ist schön. Die Niedernburger Schulfamilie freut sich auf jede einzelne von euch“, so der Pfarrer. Bevor die Eltern gemeinsam ein Schutzgebet für ihre Töchter sprachen, traten die zukünftigen Niedernburgerinnen an den Altar und wurden von Pfarrer Kirchmeyer einzeln gesegnet und in der Schule willkommen geheißen. Auf den Weg ins Klassenzimmer gab Beratungslehrerin Kathrin Gerhardinger den Kindern eine Karte mit dem Bild einer Rakete mit, die den Kindern ihr Durchstarten symbolisieren soll, das mit der Hilfe Gottes gelingen möge.

T.F. Sep 2019

Niederburg zu Besuch im Verkehrsministerium

Rund 60 Zehntklässlerinnen des Gisela-Gymnasiums fühlten dem Minister auf den Zahn 

Mit einer geballten Charmeoffensive empfing der Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer die knapp 60 Schülerinnen der 10. Klassen des Gisela-Gymnasiums Passau Niedernburg in seinem Ministerium in Berlin. Zuvor standen Volker Mattern, stellvertretender Referatsleiter vom Bürgerservice und Besucherdienst, und Kai Paulsen, Mitarbeiter und Fachreferent aus der Abteilung Breitbandförderung, den Mädchen Rede und Antwort.

Im schönsten Niederbayerisch und mit einem strahlenden Lächeln begrüßte der Minister den Besuch aus der Heimat. Nach einigen auflockernden Fragen zum Befinden der Mädchen stiegen beide Seiten gleich in die sachbezogenen Gespräche ein. Dabei stellten die Schülerinnen kluge, durchdachte Fragen und bezogen sich dabei vor allem auf den Ausbau und die Kosten des öffentlichen Personennahverkehrs. Besonders bei dem Vorschlag für die kostenlose Busbeförderung für alle Schüler bis zum Abitur ließen die Mädchen nicht locker und fühlten den Mitarbeitern wie auch dem Minister selbst gehörig auf den Zahn.

Auch die Digitalisierung, die in Niederbayern noch zu wünschen übrig lässt, war Thema der Diskussion. Dabei stellte der Fachreferent für die Breitbandförderung die Möglichkeit autonom fahrender Busse für den ländlichen, strukturschwachen Raum in Aussicht, die per Handyruf zu festgelegten Haltestellen kommen. Da diese autonom fahrenden Busse aber ein 5G-Netz benötigen, war den Schülerinnen schnell klar, dass dies im Landkreis Passau wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben wird.

Die höchst engagierten und politisch informierten Schülerinnen stellten Minister Andreas Scheuer auch bei den Problemen angesichts des fortschreitenden Klimawandels auf den Prüfstand. Er staunte sichtlich über das große Fachwissen und die streitbare Haltung der jungen Frauen. Nach gut 20 Minuten verabschiedete sich der Bundesverkehrsminister aus der diskussionsfreudigen Runde und überließ das Feld seinen Spezialisten.

T.F. Sep 2019

Alte Sachen – neuer Sinn beim Verschenkemarkt

Die Klasse G10a des Gisela-Gymnasiums will Menschen und Dinge zusammenbringen

Mit einer ungewöhnlichen Idee startet die Klasse G10a des Gisela-Gymnasiums Niedernburg in das neue Schuljahr. Am Sonntag, 13. Oktober, findet im Kreuzgang der Gisela-Schulen ein Verschenkemarkt statt. Ausgefallene Idee, die hinter dem Geschenkemarkt steht: Er soll Dingen einen neuen Sinn geben, für die der Einzelne keine Verwendung mehr hat, die aber gut erhalten sind. Sie sollen an Menschen verschenkt werden, die sie noch gebrauchen können. Von 15 bis 17 Uhr stehen die Stände der Schenkenden allen, die sich auf dem Markt umschauen wollen, offen.

Bis dahin wartet noch eine ganze Menge Arbeit auf die Schülerinnen: Das Logo muss entworfen, Flyer und Plakate gestaltet und gedruckt und der Ablauf koordiniert werden. Doch angesichts der Nachhaltigkeit und des sozialen Aspekts dieses Projekts übernehmen die Mädchen der Klasse G10a alle diese Jobs gerne. Vorgemacht hat diese Aktion die Pfarrgemeinde St. Michael in Grubweg, nun soll es sie auch in Niedernburg geben, im Rahmen des Nachhaltigkeitsprojekts der Schule.
Der Aspekt der Nachhaltigkeit wird groß geschrieben an den Gisela-Schulen, die im vergangenen Schuljahr dank verschiedener Projekte auch das Zertifikat „Partnerschule Verbraucherbildung“ erhalten haben.  Aber vor allem auch der soziale Aspekt nimmt seit je her, beispielsweise bei den Spendenaktionen der Schule, einen großen Stellenwert ein.
„Bei der Planung werden wir unterstützt vom Elternbeirat, der die Aktion auch initiiert hat.“, so die Zehntklässlerinnen. „In den letzten Jahren herrschte in Grubweg immer ein sehr nettes Verhältnis zwischen Schenkenden und Beschenkten. Wir hoffen natürlich, dass es auch in Niedernburg so sein wird“, freut sich die Elternbeiratsvorsitzende des Gymnasium, Christine Bernhard, Mitinitiatorin des Verschenkemarkts in Grubweg.

Informationen für Schenkende und zu Beschenkende sind auf der Homepage  www.gisela-schulen.de zu finden. Alle Anbieter dürfen natürlich schon vor 15 Uhr zum Aufbauen ihrer Tische kommen. Anmeldung ist möglich unter Tel. 01523 – 4044553 oder per E-Mail an: verschenkemarkt@niedernburg.de

Die Schülerinnen freuen sich schon riesig auf dieses ausgefallene Projekt: „Jeder ist willkommen, jeder kann schenken sowie beschenkt werden! Wir hoffen, dass jeder etwas von dieser tollen Aktion mitnehmen kann!“ 

T.F. Sep 2019

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