Aktuelles

Mit dem Bus zur Schule – Sicherheit geht vor

Als wesentliche Maßnahme für mehr Sicherheit auf dem Schulweg organisieren die Gisela-Schulen Niedernburg alljährlich zu Beginn des Schuljahres eine ausführliche Schulung rund um das Busfahren für die Neuanfänger an Gymnasium und Realschule. Unterstützt wird das Projekt von der Passauer Polizei und den Stadtwerken... Weiterlesen

DELF-Prüfung mit Hindernissen, aber tollen Ergebnissen  

Das Interesse und Engagement rund um die französische Sprache war und ist in Niedernburg deutlich spürbar. Wie in den letzten Jahren meldeten sich Schülerinnen verschiedener Jahrgangsstufen (8. bis 11. Klasse) an, um den Test (A2/B1/B2) für das DELF-Diplom 2020 abzulegen. Das DELF-Diplom ist ein Sprachzertifikat für Französisch.... Weiterlesen

Assessmentcenter-Training in R9

Seit vielen Jahren ist das Assessementcenter-Training ein fester Bestandteil der Berufsorientierung in den 9. Klassen der Gisela-Realschule. Umso erfreulicher ist es, dass - allen Einschränkungen zum Trotz - Frau Spieleder und Frau Eder von der AOK das Training... Weiterlesen

Beethoven meets Corona

Kaum hatte die Fachschaft Französisch beschlossen, man wolle die Klasse G9b ins Rennen des Wettbewerbs „Wir schreiben einen Text für die Europahymne“ des Katholischen Schulwerks in Bayern schicken, verkündete die bayerische Staatsregierung, coronabedingt die Schulen zu schließen. Doch davon ließen sich die motivierten Schülerinnen zusammen mit ihrer Französischlehrerin Corinna Schinagl nicht abhalten und machten sich daran, einen Textvorschlag für das bis jetzt nur als Instrumentalversion verfügbaren Liedes zu verfassen. Anlässlich des 250. Geburtstags des Komponisten sollen im Beethoven-Jahr 2020 also nun passende Worte den europäischen Gedanken kreativ aus der Sicht von Jugendlichen veranschaulichen.

Mit diesem Ziel vor Augen sammelten die Schülerinnen fleißig Ideen, was Europa für sie bedeutet. Die Gedanken umfassten dabei nicht nur eher abstrakte Werte wie Freiheit, Solidarität, Gemeinschaft, Einheit, Toleranz und Offenheit, sondern auch das Reisen bei offenen Grenzen sowie die Diversität der Kulturen, Religionen und Sprachen wurden thematisiert. Zusammenfassen lässt sich all dies im Leitspruch der Europäischen Union „In Vielfalt geeint“, was man sogleich in mehrere Sprachen übersetzte. Nachdem die vielfältigen Gedanken geordnet waren, bedurfte es einer eingehenden Analyse der Melodie, da der verfasste Text schließlich zum Singen als Europahymne geeignet sein sollte. Anschließend versuchten die Mädchen, erste Verse und weiter dann Reime und Strophen zu verfassen. Gar nicht so einfach, wie man zunächst denkt! Aber das Durchhaltevermögen zahlte sich aus und nach den ersten Zeilen fiel das Dichten gleich deutlich leichter. Vor eine besondere Herausforderung stellte das Team der 9. Klasse des Gymnasiums zusätzlich die Aufgabenstellung, mindestens die zwei Sprachen Deutsch und Französisch, gerne natürlich auch mehr, zu verwenden. Doch auch diese Hürde meisterten die Mädchen und schafften es, gleich insgesamt acht Sprachen zu integrieren und gleichzeitig Silbenzahl und Reim in den Versen zu berücksichtigen.

Selbst wenn dies im klassischen Unterricht selbst mehr Spaß gemacht hätte und man von Angesicht zu Angesicht diskutieren und an der besten Version feilen hätte können, nutzten die Französischlernerinnen der G9b die Phase des „Homeschoolings“ dennoch ausgesprochen gut. Beethoven wäre sicherlich beeindruckt gewesen vom ansprechenden Resultat, das die Mädchen kooperativ auch unter widrigen Umständen zustande gebracht haben.

Auch wenn es schließlich nicht zum ersten Preis beim Wettbewerb am Katholischen Schulwerk in Bayern gereicht hat, werden die Niedernburger Schülerinnen bei der „Ode an die Freude“ nun immer ihren eigenen Text mitsingen.

Europahymne Niedernburg

(C.S. Juli 2020)

Mit Abstand die Besten… 

… sind die Niedernburger Mädels! Vor eineinhalb Wochen starteten unsere Schülerinnen der Abschlussjahrgänge R10 und Q12 mit teils bangen Gefühlen wieder in den Unterricht. Desinfektion am Eingang, Sicherheitsabstand und Gesichtsschutz – was in den ersten Tagen noch ungewohnt war, ist mittlerweile zur Routine geworden. Auch in den Pausen und Zwischenstunden wird der Abstand gewahrt. Der Unterricht steht nicht nur im Zeichen von Corona, sondern die Vorbereitungen auf die Prüfungen rücken in den Vordergrund. Mit viel Disziplin meistern sowohl Schülerinnen und Lehrer den neuen Alltag. Dass dabei der Humor nicht verloren geht, dafür sorgen die Mädchen: Sogar manche Klassenmaskottchen tragen nun Masken!  

(K.G. April 2020)

Wir gratulieren....

den Niedernburger Gymnastinnen zu den Erfolgen beim Bezirksfinale 2020 in Rhythmischer Sportgymnastik, das am 10. März in Sporthalle der Gisela-Schulen in Passau stattgefunden hat. Dort wetteiferten nach der Begrüßung durch Schulleiter Rudolf Nerl Gymnastinnen aus Niederbayern und der Oberpfalz mit ihren anspruchsvollen Pflichtübungen mit Seil, Band und Ball vor den strengen Augen der Kampfrichterinnen um Bestnoten.

In der Wettkampfklasse III (11-14 Jahre) hatten sich  Carolin Götz G9a, Julia Cihula, Safiah Khelladi, Laura Kinateder und Anna-Andrea Krieg (alle G8a)  zum Ziel gesetzt,  auch in diesem Schuljahr am Landesfinale an den Start zu gehen. Fast fehlerfrei turnten sie die schwierigen gymnastischen Übungen und wurden dafür mit einer Goldmedaille  vor ihren Konkurrentinnen aus dem Maristen-Gymnasium Furth und der Teilnahme am Landesfinale, d belohnt, welches wegen der Corona-Pandemie leider abgesagt werden musste.

In der Wettkampfklasse IV (10-13 Jahre) turnten die Jüngeren Maisha Kijumba G7a, Bianca Goldmann, Carolina Högen, Luisa Wagner und Viola Wittmann (alle G6a) ihre Übungen ebenfalls souverän und mussten sich aber mit 8 Zehntel Rückstand der Mannschaft I aus Furth geschlagen geben. Sie  erkämpften sich die Silbermedaille.

Bei der feierlichen Siegerehrung am Schluss der gelungenen Veranstaltung überreichten Christian Schießl von der Regierung  Niederbayern und Alex Abelein, Vorsitzender des Arbeitskreises Sport in Schule und Verein, den Gymnastinnen Urkunden und Medailllen, bevor nach dem Ausmarsch der Sportlerinnen die Gäste die Heimfahrt antraten.

(U.M. März 2020)

„Nie wieder!“ Niedernburgerinnen besuchen die Veranstaltung gegen Antisemitismus von Rotary Passau

Am 4. März 2020 veranstaltete der Rotary Club Passau in der Redoute eine Veranstaltung gegen Antisemitismus mit hochkarätigen Gästen. Dazu wurden auch Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen eingeladen. Amelie Bayer, Susanna Lindlein (beide G10a), Sinah Burkert, Lena Scheibenzuber und Antonia Schmalz (alle Q11) nahmen diese Einladung gerne an und erlebten einen sehr interessanten Abend.

Nach Grußworten von Oberbürgermeister Jürgen Dupper und Governor Jürgen Reiske stellte der Bayerische Ministerpräsident a. D., Günther Beckstein, Charlotte Knobloch vor, die Hauptrednerin des Abends. Diese wandte sich dann direkt an die anwesenden Jugendlichen. Dabei ging sie sowohl auf die erschütternden Erfahrungen ihrer Kindheit und Jugend im nationalsozialistischen Deutschland als auch auf ihr „Ankommen“ in der Bundesrepublik ein. Aber auch aktuelle Erfahrungen wie die jüngsten Hasstiraden, die sie nach ihrer Kritik an der AfD erleben musste, waren Thema ihrer ergreifenden Ansprache. Positiv hob die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern hervor, dass es insgesamt mehr positive und ermutigende Zuschriften gab und das jüdische Leben in Bayern wieder eine wichtige Rolle einnehme. Sie beendete ihre Rede mit dem Appell, sich stets und öffentlich gegen Rassismus, Ausgrenzung von Minderheiten und Antisemitismus einzusetzen, damit das „Nie wieder!“ fester Bestandteil im Selbstverständnis Deutschlands bleibe.

(L.K. März 2020)

Jugendoffizier der Bundeswehr informiert R10 und Q12 über Sicherheitspolitik im 21. Jahrhundert

Am 2. März 2020 informierte Klaus Schedlbauer, Jugendoffizier der Bundeswehr, die die Q12 des Gymnasiums und zehnten Klassen der Realschule über die vielfältigen sicherheitspolitischen Herausforderungen im 21. Jahrhundert. Dabei referierte Herr Schedlbauer kenntnisreich und spannend über gegenwärtige Gefährdungen wie den internationalen Terrorismus oder die zunehmenden Spannungen zwischen der NATO und Russland und veranschaulichte seine Ausführungen stets anhand sehr aktueller oder plastischer Beispiele und Materialien. Zudem informierte er über internationale Organisationen wie die UNO und die Rolle Deutschlands und der Bundeswehr. Des Weiteren diskutierte der Jugendoffizier mit den Schülerinnen die Aufgaben und Grenzen internationaler Organisationen in der Friedens- und Sicherheitspolitik. Die Mädchen hatten dabei zudem stets die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Alles in allem waren es zweimal interessante und lehrreiche 90 Minuten für die Niedernburger Schülerinnen.

(L.K. März 2020)

Ein Unterrichtsvormittag der etwas anderen Art

Drei prachtvolle selbst verzierte Torten, eine zünftige Brotzeit und unendlich viele neue Eindrücke brachten die Schülerinnen der Klasse R10c der Gisela-Realschule von ihrem Besuch des Fertigungsbetriebs der Bäckerei Pilger in Breitenberg mit nach Hause. Ziel des Ausflugs war es, so Klassenleiterin Verena Weindl, die den Schnuppertag organisiert hatte, eine weitere Variante in dem breiten Spektrum der unterschiedlichen Lehrberufe kennen zu lernen. Fachlehrerin Bianca Eibl, in deren Wahlfach „Ernährung und Gesundheit“ diese Exkursion stattfand, war hocherfreut über die außergewöhnliche Praxisnähe.

Die Freude war aber auch auf Seiten der Schülerinnen groß, denn sie durften einen gesamten Schulvormittag in der Fertigung der Bäckerei in Breitenberg verbringen. Die Bäckerei spendierte sogar noch eine Verpflegung mit belegten Brezen und Getränken. Konditorin Selina Höll führte die 28 Mädchen durch den Betrieb. Für einen ersten großen Spaßfaktor sorgte die Hygienebekleidung, die auch für die Schülerinnen Pflicht war. Ausgestattet mit Mützchen, Schürzen und allem Drum und Dran marschierten die jungen Frauen in die Fertigungshalle, in der Selina Höll alle großen Maschinen und die dazugehörigen Abläufe erklärte.

Nachdem der größte Schwung der Backwaren bereits in den Filialen auf Käufer wartete, beobachteten die Niedernburgerinnen die Vorbereitungen für den nächsten Tag mit der Zubereitung der verschiedenen Teige. Süße Träume erlebten die Mädchen in der Pralinenherstellung, die in einem gesonderten Raum untergebracht ist. Auch die Spezialitätenherstellung war noch im vollen Gange. Besonders genau wurden die gefüllten Riesenbrezen unter die Lupe genommen – vor allem nachdem klar war, dass diese später zur Brotzeit auf den Tisch der Niedernburgerinnen kommen sollten.

Aber auch die Kreativität der Schülerinnen wurde auf die Probe gestellt. Aus Marzipan formten sie Marienkäfer und Rosen, natürlich auch Hunde, Katzen, Schnecken und vieles mehr. Der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt. Drei vorbereitete Torten wurden dann unter Anleitung der Konditorin mit Fondant überzogen, mit den Marzipan-Kunstwerken verziert und mit Lebensmittelfarbe mit den eigenen Namen beschriftet.

Im Laufe des Vormittags gesellte sich auch Corinna Pilger mit ihrer kleinen Tochter Paula zur Besuchergruppe. Sie führte den Mädchen vor Augen, dass sich die Bäckerei Pilger als Familienbetrieb versteht, dem die familiäre Atmosphäre unter den Mitarbeitern besonders am Herzen liegt. Das belegen auch die vielen Motivations- und Herzenssprüche, die liebevoll in der gesamten Fertigung verteilt sind.

(T.F. Feb 2020)

Die Niedernburger Aula kochte bei der Klima-Diskussion

Die alljährliche Podiumsdiskussion der Niedernburger Oberstufe beschäftigte sich heuer mit dem Thema „Klimanotstand oder Klimahysterie? – Was soll Passau für den Klimaschutz tun?“ In kurzen, powerpoint-gestützten Referaten und in kontrovers aber fair geführten Diskussionen waren Schülerinnen und Gäste bestrebt, ihre Meinung in der Klimadebatte und in Bezug auf Passauer Themen zu verdeutlichen und das Publikum zu überzeugen.

Auf dem Podium saßen: Sina Raab, letztjährige Abiturientin in Niedernburg, Fridays For Future-Mitorganisatorin in Passau und Stadtratskandidatin für Bündnis 90. Die Grünen, weiterhin ihre Mit-Abiturientin im letzten Jahr, Johanna Seitz, ebenfalls Mitorganisatorin von Fridays For Future Passau und Stadtratskandidatin für die ÖDP. Daneben Josef Holzbauer, Umweltbeauftragter des Bistums Passau, und Jonas Weidenthaler, Mitglied der Jungen Union und Stadtratskandidat für „Zukunft Passau – Die junge Liste“.

Die drei großen Themen der Diskussion waren: der ÖPNV in Passau mit alle seinen Problemen und Möglichkeiten, der Radverkehr in Passau, der – wie allen Teilnehmern klar war, ertüchtigt werden muss, und die Ausrufung des Klimanotstandes in Passau, ein Bereich an dem sich besonders heftige Diskussionen entzündeten. Das Schlusswort sprach in dem Zusammenhang Josef Holzbauer: „Wir sollten nicht über Begriffe streiten. Wir müssen konsequent handeln. Und wenn bis jetzt keine konkreten Konzepte vorliegen, dann müssen wir sie entwickeln."

(T.F. Feb 2020)

„Wir übernehmen das Justizministerium“

Die 10. Klassen des Gisela-Gymnasium besuchten den „Lernort Staatsregierung“ 

Auf Einladung der Landeszentrale für politische Bildung machten sich die 10. Klassen des Gymnasiums Niedernburg auf den Weg nach München, um zuerst das Justizministerium und dann die Staatskanzlei zu erkunden. In drei spannenden Vorträgen und Führungen durch die beiden Gebäude lernten die Schülerinnen viel über die Organisation unserer bayerischen Staatsregierung.

„Was ist Justiz?“ – In einem kurzweiligen Video erhielten die Mädchen einen ersten Eindruck von den Aufgaben der Justiz. Zudem wurde – wie auch in allen Vorträgen – immer wieder die Unabhängigkeit der Richter betont. Eine der Mitarbeiterinnen des Justizministeriums, die erst 30jährige Frau Klenk, die übrigens in Passau studierte, beeindruckte die Niedernburgerinnen mit ihrer Vita. Zunächst am Amtsgericht, dann am Landgericht und zuletzt als leitende Justiziarin in einem großen Gefängnis tätig, arbeitet sie derzeit für zwei Jahre im Justizministerium, um den bayerischen Justizminister Georg Eisenreich in Sachen Gefängnisarbeit zu unterstützen. Sie berichtete von ihrer Tätigkeit und bot Zahlen und Fakten. Zum Beispiel, dass im Jugendstrafrecht 30 Prozent der Angeklagten weiblich seien, während es im Erwachsenenstrafrecht nur 14 Prozent seien und nur acht Prozent der Inhaftierten Frauen sind.

Ähnlich interessant waren die Ausführungen der jungen, hochdekorierten Juristin Frau Müller, die mit den Mädchen ein Fallbeispiel zum Thema Handy- und Handtaschendiebstahl in einem Club durchspielte. Schritt für Schritt, von der Tat bis zur Verurteilung, erläuterte die Juristin den Vorgang und wies auf viele wichtige Einzelheiten hin, die die Schülerinnen beachten müssen, wenn ihnen so etwas passiert.

Zu guter Letzt stieß die stellvertretende Pressesprecherin von Minister Eisenreich, die zuvor bereits im Bundesministerium für Justiz in Berlin gearbeitet hatte, zur Gruppe. Sie erklärte die personelle Zusammensetzung des Ministeriums und wie die einzelnen Abteilungen ineinandergreifen. Zudem brachte sie den Mädchen die Person des Justizministers näher, erläuterte die Voraussetzungen für diesen Beruf und was der Minister zu tun hat.

Die Mitarbeiterin der Organisation „Lernort Staatsregierung“ spielte mit den Zehntklässlerinnen, nach einem Mittagessen in der Ministeriumskantine, ein anspruchsvolles Staatsregierungs-Quiz durch, führte die Gruppe rund um die begleitenden Lehrkräfte Ludwig Kohlhofer, Fachbetreuer für Geschichte und Sozialkunde in Niedernburg, und Martina Finnemann, durch den ehrwürdigen Justizpalast und begleitete die Schülerinnen dann zu einer – wenn auch knappen – Führung in die Staatskanzlei. Ministerpräsident Söder war anscheinend in der Staatskanzlei anwesend, deshalb waren einige Räume nicht zu besichtigen.

(T.F. Feb 2020)

Unterrichtsstunde und Diskussion: Georg Steiner (CSU) stellt sich den zehnten Klassen des Gymnasiums

Im Rahmen des „Tags der freien Schulen“ und unter dem Motto „Tür auf: Kommunalpolitiker schenken eine Unterrichtsstunde“ war der Oberbürgermeisterkandidat der CSU, Georg Steiner, am 5. Februar zu Gast in Niedernburg.

Zu Beginn stellte Steiner seinen beruflichen und „disruptiven“ politischen Werdegang vor, um dann den Jugendlichen seine Ideen für die kommunalpolitische Arbeit in Passau zu präsentieren. Dabei setzte der Stadtrat Schwerpunkte, indem er die Bedeutung von Begegnungspunkten im Zentrum und in den Stadtteilen hervorhob und Vorschläge machte, wie man den Öffentlichen Personennahverkehr attraktiver gestalten könnte. Die Schülerinnen hatten dabei die Möglichkeit, ihre Wünsche und Ideen zu formulieren und Georg Steiner Anliegen mit auf dem Weg zu geben, die aus ihrer Sicht wichtig sind.

Am Ende der Veranstaltung war noch etwas Zeit für Fragen aus dem Plenum. Diese nutzten die Gymnasiastinnen, um noch einige Themen anzusprechen und bisweilen kontrovers zu diskutieren. So wurde der OB-Kandidat beispielsweise zu seiner Haltung nach einem „Klimanotstand“ in Passau und zum aus Sicht einiger Schülerinnen zu geringem Anteil von Frauen auf attraktiven Plätzen auf der CSU-Liste befragt. Zudem hakte eine Zehntklässlerin konkret nach, wie und bis wann er seine Ideen bezüglich des ÖPNV in Passau umsetzen möchte, wenn er im März zum Oberbürgermeister gewählt werden sollte.

Alles in allem konnten sich die Niedernburgerinnen ein umfassendes Bild machen und es kamen viele wichtige kommunalpolitische Themen zur Sprache.                                                                                                                                                                     L. K., Februar 2020

 

 

180 Grundschüler erlebten spannende Abenteuer in Niedernburg

Drei Tage lang waren die Gisela-Schulen bevölkert von begeisterten Grundschulkindern. Eingeteilt in sechs Gruppen: Hund, Katze, Schildkröte, Hase, Vogel und Bär, marschierten die Kinder aus den Grundschulen Grubweg, Neustift, Innstadt und Wegscheid hochmotiviert zu jeweils drei unterschiedlichen Angeboten.

Die Naturwissenschaftler begeisterten die Kinder beim Experimentieren mit Wasser: Dabei wurde Wasser zerlegt, die Mädchen und Jungen durften Knallschaum zur Explosion bringen, bestaunten schwebende Büroklammern auf Wasseroberflächen, trieben ein Modellauto mit Wasserstoff an und bastelten Wassermoleküle aus Holzperlen, die sie mit nach Hause nehmen durften.

In der Theaterstunde ging es ähnlich aufregend zu. Beim großen Mitmachtheater überlegten sich die Buben und Mädchen zuerst einmal in einem Brainstorming anhand von Bildern, was Theater für sie bedeutet. Danach erlernten die kleinen Theaterkünstler auf einer Erlebnisreise durch den Wald einige Theatertechniken, die sie bei einem Improvisationstheater, einem Standbild zum Wald, gleich ausprobierten. Die Betreuerinnen der Gäste, Schülerinnen aus den Klassen G7b und R7a, zeigten abschließend anhand des Gordischen Knotens, wie wichtig Teamarbeit beim Theater ist.

Deutlich ruhiger gestaltete sich die Stunde rund um das Fach Geschichte. Hier bekamen die Kinder Bilder zum Werdegang der seligen Gisela in die Hand gedrückt, die sie im Rahmen einer kindgerechten Erzählung über das Leben der ungarischen Königin an den passenden Stellen hinlegten. Die Donau, an der sich die Geschichte und die Bilder entlang zogen, lag schon, gebildet aus Stoffbahnen, mitten in dem Stuhlkreis der Kinder. Nach der Geschichtsstunde der besonderen Art ließen es sich die Kinder nicht nehmen, das Grab der Gisela zu besuchen und sich vor den ausgestellten Reliquien zu gruseln. Mit selbst bemalten Kronen und Ritterbildern zogen die Grundschüler dann weiter.

Begleitet wurden die Kleinen von Schülerinnen der 8. Klassen, die die Besucher sicher durch das Haus, von Angebot zu Angebot und wieder zurück in die Aula zur gemeinsamen Pause geleiteten. Brezen, Obst und Milch wurde von Niedernburg gesponsert.                                           T. F., Januar 2020

 

 

R 10b live auf Sendung – Besuch im Tagesgespräch

Am Dienstag, 21.01.2020, besuchte die Klasse R 10b den Bayerischen Rundfunk in München. Nach einer kurzen, jedoch äußerst informativen Führung durch das Funkhaus trafen sich die Mädchen zur Redaktionssitzung mit Mischa Drautz, um die Livesendung “Tagesgespräch” mit dem Thema Bildung, Job, Familie: Werden Frauen heute noch benachteiligt? vorzubereiten. Nach einem lebhaften Gedanken- und Erfahrungsaustausch wurde es ernst: Lea Hobelsberger und Magdalena Wiens diskutieren eine Stunde lang mit der Autorin Anne Wizorek, Moderator Stefan Parrius und Anrufern über diese wichtigen Fragen. Dabei präsentierten sich die beiden Schülerinnen selbstbewusst und modern und vertraten ihre Überzeugung, dass Gleichberechtigung eigentlich kein Thema mehr sein sollte, jedoch die Realtiät anders aussieht. Auch ihre Mitschülerin Celina Schasching kam zu Wort und wurde als Anruferin zugeschaltet. Sie plädierte dafür, dass Mädchen schon früh ihren Wert erkennen sollten, um später nicht benachteiligt zu werden. Gerade die Schulen hätten die Aufgabe, das zu vermitteln. Dass die Gisela-Schulen ihren Schülerinnen diese Werte vermitteln, hat die Klasse R10b in der Diskussion eindrucksvoll unter Beweis gestellt.                                              K. G., Januar 2020

Link zur Sendung

 

Junge Frauen helfen der geschundenen Natur

Emily Abel aus der Niedernburger Q12 organisierte mit Mitstreiterinnen ein Hilfsprojekt

 

Ein großes Herz und viel Mitgefühl für die Schöpfung – das ist es, was die Niedernburger Schülerinnen auszeichnet! Im Mittelpunkt eines aktuellen Projektes steht die gequälte Natur in Australien. Emily Abel aus der Q12 konnte die grausamen Nachrichten über die verheerenden Brände nicht mehr aushalten – und vor allem nicht die Gleichgültigkeit der Menschen gegenüber dieser Tragödie für die Natur. Ihr war klar: Ich muss was tun.

Die Zwölftklässlerin scharte sechs Mitstreiterinnen um sich und gemeinsam wollen sie das Problem in den Fokus ihrer Mitschülerinnen rücken und vor allem Spenden für den WWF sammeln. Emily Abel: „Wir haben einen Vortrag mit vielen Bildern erarbeitet, mit dem wir in jede Klasse in Realschule und Gymnasium in Niedernburg gehen und den Mädchen die Brandkatastrophe näher bringen. Nach den Vorträgen geht jeweils eine Spendenbox in den Klassen herum. Unsere Idee ist, dass jede Schülerin 1 Euro spenden könnte. Außerdem stellen wir auch im Schulsekretariat eine Box auf.“

So machen die Referentinnen in ihrem Vortrag darauf aufmerksam, dass in New South Wales fast 50 Prozent aller Koalas in den Flammen umgekommen sind. Auch andere seltene und bedrohte Tierarten, wie die Hastings River Maus und die Känguru-Insel-Schmalfußbeutelmaus haben ihren Lebensraum verloren. Neben dem dramatischen Sterben der Tiere weisen die Mädchen auch darauf hin, dass derartige Katastrophen nur mit gezielter, schneller Aufforstung und insgesamt mit einer raschen Veränderung der Umwelt- und Klimapolitik gemildert oder gar verhindert werden können.

Im Zuge der Planungen schloss sich auch die Klasse R10c der Spendenaktion an. Die Schülerinnen beschlossen spontan, den Erlös ihres Pausenverkaufs, der jeden Freitag von einer anderen Klasse organisiert wird und dessen Erträge einem karitativen Zweck zukommen, an die Australienhilfe zu geben.

Bei Schulleiter Rudolf Nerl rannten die Organisatorinnen offene Türen ein. Er half bei der Beschaffung der Plakate, die die Schülerinnen selbst gestaltet haben, und erlaubte die Vorträge in den Klassen. Er dankte der Organisatorin Emily Abel für ihr Engagement und Amelie Höll und Giulia Longhitano, die entzückende Koala-Bilder für Plakat und Flyer entwarfen. Wer die Initiativen des WWF (World Wide Fund for Nature) im Rahmen des Niedernburger Projektes unterstützen möchte, kann dies tun unter der Kontonummer DE44 7405 0000 0240 2500 35, Empfänger: Gisela-Schulen, Stichwort: Koala                                    T. F., Januar 2020

 

Bildunterschrift:

 

Amelie Höll, Sarah Bernhard, Katharina Ellinger, Initiatorin Emily Abel und Annamaria Schmid präsentieren stolz ihr Australien-Poster, das sie für ihr Hilfsprojekt entworfen haben. F: Finnemann

 

Tschechische Pädagogen begeistert von Niedernburg

Forschungsreise mit intensivem Studium der Schule und des bayerischen Schulsystems

 

Deutsch, Tschechisch, Englisch – all diese Sprachen schwirrten durch die Gisela-Schulen, als sich eine 50-köpfige Gruppe von tschechischen Pädagoginnen und Pädagogen aus Prag einen Vormittag lang in Niedernburg umschaute. Sie alle absolvieren derzeit ein teacher-training des Instituts Ucitel nazivo, im Rahmen dessen sie durch mehrere Länder Europas reisen und die besten Erziehungsideen sammeln.

Niedernburg wurde auf der Tour ausgewählt, weil die Schule als kirchliche Bildungseinrichtung für Mädchen mit der Orientierung am Marchtaler Plan ein ganz besonderes Profil entwickelt hat. Großes Interesse zeigte die ganz bunt gemischte Truppe aus Studenten, ausgebildeten Lehrkräften und angehenden Schulleitern an den schülerzentrierten Arbeitsformen im Rahmen der Freien Stillarbeit und der Vernetzten Unterrichtseinheiten. In dem Zusammenhang äußerte die Studentin Katka: „Mir hat das durchdachte System der Freien Stillarbeit sehr gefallen. Die Schülerinnen lernen ihre Arbeit einzuteilen, sie werden zu Selbstständigkeit und Verantwortung  erzogen, dabei gibt es klare Vorgaben.“ Die Studentin Adela meinte: „Alle Innovationen werden in Niedernburg nicht ohne Kompetenzen eigeführt, es wird nicht an den Kindern experimentiert, die Neuerungen sind bedacht und es folgen ihnen Evaluationen.“

Ein weiterer Punkt zum Staunen und Lernen war der große Fortschritt in Gymnasium und Realschule im Bereich der Digitalisierung. Nach dem Besuch von zwei Schulstunden, die in Kleingruppen in den unterschiedlichsten Fächern und Jahrgangsstufen absolviert wurden, stellten die tschechischen Nachbarn eine ganze Reihe Fragen an Schulleiter Herrn Nerl und die Schülervertreterinnen.

Im Rahmen ihrer Forschungsreisen besuchten die Pädagogen bereits Finnland, die Niederlande und Belgien. Zuvor hatten sie sich bereits intensiv über die Gegebenheiten in den tschechischen Schulen informiert. Derzeit standen das bayerische Schulsystem und in Passau weitere Besuche an anderen Schulen und an der Universität auf dem Programm.

Beide Parteien – Schulfamilie und Besucher – erlebten einen fruchtbaren gegenseitigen Austausch, die tschechischen Gäste sprachen gar von einer großartigen Inspiration dank Niedernburg.                                                                               T. F., Januar 2020

 

«Pour l’amour de Dieu, faites quelque chose de courageux»

Ausstellung über deutsche Widerstandskämpfer in der französischen Résistance an der Universität Passau

 

Was tun, wenn man herausfindet, dass der von der ganzen Familie hoch geschätzte Großvater ein Verräter war? Dass er aus Eifersucht einen Landsmann an die Deutschen ausgeliefert hat? Und dass er gar nicht der leibliche Großvater ist? Mit diesen Fragen sieht sich die junge Nathanaëlle, Hauptfigur des Romans „Un si terrible secret“, konfrontiert. Sie entscheidet sich dafür, niemandem die Wahrheit zu erzählen und all die Informationen, die die Wirren des II.Weltkriegs in Frankreich betreffen, für sich zu behalten.Ob die junge Frau damit die richtige Entscheidung trifft? Wie würde man selbst auf solche Enthüllungen reagieren? Diesen und vielen weiteren Fragen zum Roman und zum geschichtlichen Hintergrund ist der Kombikurs Französisch (Q11/12) auf den Grund gegangen. Dabei wurden unter anderem wichtige Aspekte der (deutsch-) französischen Weltkriegs-Vergangenheit besprochen: das Engagement vieler Franzosen in der Résistance, die Anpassung des Vichy-Régimes an NS-Deutschland, die Unterstützung der deutschen Besatzer durch Angehörige der französischen Milice usw.In diesem Zusammenhang kam die Einladung des Sprachenzentrums der Universität Passau gerade recht. Anlässlich der dt.-frz. Kulturwochen in Passau, die jedes Jahr im Januar stattfinden, war im Foyer der Zentralbibliothek eine Ausstellung zu sehen, die sich mit deutschen Widerstandskämpfern in der französischen Résistance beschäftigte: „Tut um Gottes Willen etwas Tapferes!“ - „Pour l’amour de Dieu, faites quelque chose de courageux!“ Beim Besuch dieser interessanten Ausstellung hatten die Schülerinnen Gelegenheit sich auch außerhalb der Schulmauern mit diesem wichtigen Thema der französischen Geschichte auseinanderzusetzen.                                                                                                                              G. M., Januar 2020

 

„Gegen Extremismus – für Demokratie und Freiheit“: Workshop zur Extremis-prävention in der G10a und G10c

Die Gegnerschaft zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung eint extremistische Bestrebungen aller Art. Die „Bayerische Informationsstelle gegen Extremismus“ (BIGE) hat es sich zur Aufgabe gemacht, Schülerinnen und Schüler über dieses wichtige Thema zu informieren und über Strategien, Ziele und das Vorgehen von extremistischen Gruppierungen aufzuklären.

Auch am Gisela-Gymnasium wurde durch Herrn Bühl von der „BIGE“ im Januar 2020 ein Workshop zur Extremismusprävention mit dem Schwerpunkt Rechtsextremismus angeboten.

Dabei konnten die Zehntklässlerinnen anhand eines Films und konkreter Beispiele unterschiedliche Formen des politischen und religiösen Extremismus kennenlernen und Ursachen erarbeiten, warum und in welchen Lebenssituationen Jugendliche sich von diesen Gruppen angesprochen fühlen könnten. Zudem diskutierte Herr Bühl mit den Mädchen über Maßnahmen, die man ergreifen kann, wenn sich eine Mitschülerin oder ein Freund radikalisiert.

Der zweite Teil des Workshops beschäftigte sich dann schwerpunktmäßig mit dem Rechtsextremismus. Hier wurden den Jugendlichen unter anderem szenetypische Kleidung gezeigt oder Codes der rechten Szene erläutert. Zudem kamen die Hetze gegen Minderheiten oder Geflüchtete im Netz zu Sprache und es wurde offensichtlich, wie menschenverachtend und geschmacklos politische Extremisten hier versuchen Stimmung zu machen und offen zur Gewalt aufzurufen. Ferner informierte Herr Bühl über unterschiedliche rechtsextremistische Gruppierungen wie beispielsweise die „Identitäre Bewegung“.

Zum Abschluss stellte der Workshopleiter das „Aussteiger-Programm“ der BIGE vor und ging auf die Rolle von Frauen in extremistischen Gruppierungen ein.

Alles in allem waren es interessante und lehrreiche 135 Minuten für die Schülerinnen der G10a und G10c.               L. K., Januar 2020

 

Die Mädchen auf die digitale Welt vorbereiten

Gisela-Schulen für Medienerziehung auf allen Ebenen gewappnet und ausgestattet

Kaum einer ist mehr so blauäugig, digitale Medien ausschließlich als den Heilsbringer für die Schulen zu sehen. Aber fest steht: Ohne den Einsatz modernster Technik und ohne das Heranführen der Kinder an die digitalisierte Welt stellt sich Schule klar ins Abseits. Das Gisela-Gymnasium und die Gisela-Realschule stehen in diesem Bereich ganz hervorragend da. Die intensive Nutzung der ditigalen Ausstattung ist eng verwoben mit dem Niedernburger Schulkonzept, das Menschlichkeit, soziales Engagement, aber auch ein selbstbestimmtes und selbstbewusstes Auftreten fördert.

Ganz vorne zu nennen ist die Man-Power, die Niedernburg seit Oktober an seiner Seite hat. Systembetreuer Robert Schuster kam von der Diözese an die Schule und kümmert sich in Vollzeit ausschließlich um die Ausstattung und die Administration der Geräte. Geduldig steht er außerdem den Lehrkräften bei allen Fragen rund um das Equipment zur Seite. Für Robert Schuster steht fest: „Die Arbeit an den Gisela-Schulen hat meinen Blick auf Schule völlig verändert. Jede Menge Arbeit mitten in permanent pulsierendem Leben – da wird einem wahrlich nie langweilig!“

Aber was wäre Robert Schuster ohne eine Vielzahl von Endgeräten? Die digitale Ausstattung aller Klassenzimmer ist mittlerweile fast abgeschlossen in Niedernburg. Ein Computer mit Multimedia-Möglichkeiten und Beamer-Projektion ist für die Schülerinnen eine Selbstverständlichkeit in ihren Klassenzimmern. Zudem haben die Mädchen in fast allen Räumen Zugriff auf das Internet – sofern sie von den Lehrern Zugangsdaten und Erlaubnis dazu bekommen.

Es gehört auch bereits zum gewohnten Bild der Schule, dass die Lehrer mit Rollkoffern voller Tablets, von denen derzeit 150 im Einsatz sind, zu ihren Klassen eilen. Zwei Rollwagen mit Laptops werden aktuell angeschafft, zudem bekommt jeder Lehrer wahlweise ein Notebook oder ein I-Pad von der Diözese zur Verfügung gestellt.

Im Zuge der Generalsanierung des Hauses wird auch in Zukunft weiter an der digitalen Welt Niedernburg gearbeitet. Demnächst werden die Fachklassenzimmer auf den modernsten Stand der digitalen Technik gebracht. Auch der Einsatz von VR-Brillen, also von virtual reality, ist steht kurz bevor. In den fünften und sechsten Klassen werden die Schülerinnen vor allem in der Freien Stillarbeit behutsam an die digitalen Medien herangeführt, in den Vernetzten Unterrichtseinheiten in der siebten und achten Klasse arbeiten die Kinder zielgerichtet und zunehmend selbstständig digital und im Internet.

Allerdings werden auch die Probleme, die die digitale Welt mit sich bringt, nicht unter den Teppich gekehrt. In Verbindung mit dem Niedernburger Schulkonzept, angelehnt an die Marchtaler Plan-Pädagogik, geht es häufig im Morgenkreis, der jede Woche am Montag in der ersten Stunde die Woche einläutet, um den richtigen Umgang mit digitalen Medien. Gefahren, Probleme, Sorgen und tatsächliche Verletzungen in den sozialen Netzwerken werden angesprochen und diskutiert. Prävention steht hier an erster Stelle. Die Mädchen werden dabei mit der Digitalisierung nicht alleine gelassen.

Schulleiter Rudolf Nerl fasst zusammen: „Unser Ziel ist es, die Schülerinnen zu digital mündigen, kompetenten und selbstbewussten jungen Frauen zu erziehen. Wir schaffen eine solide Basis für die Vorbereitung auf die Berufsausbildung oder auf die Anforderungen weiterführender Bildungsangebote.“                                                                                                                             T. F., Jan. 2020

 

Der neue Videoclub-Film:  Vom Niedernburger Zaubergulasch

Die Gulaschsuppe aus dem Getränkeautomaten der Gisela-Schulen Passau-Niedernburg besitzt Wunderkräfte. Sie macht nicht nur klug, sondern auch schön. Selbst in annähernd hoffnungslosen Fällen. Hilft sie auch bei Lehrern?
So lautet der einfache Plot des jüngsten Films des Videoclub der Gisela-Schulen. Die Mädchen des Videoclub Teams 2020 haben diesen Film von der Idee bis zum letzten Tastenclick gestaltet. Das Storyboard hat jede einzelne Drehszene detailliert beschrieben, zwei Camcorder und Studiobeleuchtung wurden eingesetzt, in drei Arbeitsgruppen wurden die Segmente des Films vorbereitet und am Ende zusammengefügt.

Wir haben wieder viel dabei gelernt und sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Ein Ergebnis, das freilich ohne die spektakulären Schauspielkünste von Hannah Mulik und Sandro Reichold unmöglich gewesen wäre. Tausend Dank.
Es entstanden bei der Filmerstellung einige Fragen:
- Hat Hannah die Mathematikaufgabe wirklich richtig gelöst?
- Ist der Lehrer S.R. nach Genuss der Gulaschsuppe auch klug geworden?
- Heißt es der Gulasch oder das Gulasch?
Wir sehen: Wo Antworten gefunden wurden, tun sich neue Fragen auf.

Link zum Film

R.H., Jan 2020

 

Benedicta Stadler aus der G6b holte sich den Sieg beim Vorlesewettbewerb des Gymnasiums

Mit durchwegs lustigen und mitreißenden Geschichten zeigten die Mädchen Benedicta Stadler und Bernadette Plöchinger (G6b) und Luisa Wagner und Olta Hoxha (G6a), dass Niedernburg eine Hochburg des Lesens ist. „Die Entscheidung war unendlich knapp!“, ließ die Jury – bestehend aus Direktor Rudolf Nerl, Fachbetreuerin Deutsch Heidi Dominik-Jetzlsperger, Deutschlehrerin Cornelia Bauer und Martina Finnemann und der letztjährigen Siegerin Ella Wagenpfeil – ausrichten. Ambitioniert und voller Emotionen und schauspielerischem Talent trugen die Schülerinnen erst ihre vorbereiteten Texte und danach jeweils einen Abschnitt aus einem unbekannten Buch vor. Das Publikum, bestehend aus den beiden 5. Gymnasialklassen, lauschte sichtlich begeistert. Letztlich entschied sich die Jury für Benedicta Stadler aus der G6b, die das Gymnasium Niedernburg beim Stadtentscheid im Februar vertritt. Für die Siegerin gab es einen Buchpreis, für alle Teilnehmerinnen eine Urkunde. Weil die Entscheidung so knapp war, brauchten weder Bernadette, noch Luisa oder Olta traurig sein, dass es nicht ganz zum Schulsieg reichte, denn sie haben sich mit ihren fantasievollen und lebendigen Vorträgen in die Herzen der Zuhörer gelesen.               T.F.

 

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