Vernetzte Unterrichtseinheiten

Bildung ist nicht in Fächer und Lerneinheiten unterteilt.

Was uns wichtig ist

Den Schülerinnen sollen wesentliche Zusammenhänge deutlich werden. Wir wollen ihnen die Chance zu einer umfassenden Grundbildung eröffnen.

Worauf wir reagieren

Die künstliche Aufteilung in Fächer wird der Realität nicht gerecht. Sie kann echten Lernzuwachs behindern. Die kleinschrittige Vermittlung in Stoff-Einheiten fördert das nachhaltige Lernen zu wenig.

Wir fördern

Das Begreifen der Wirklichkeit, das verknüpfende Denken und den wachen, kritischen Geist. Das erweitert die Kompetenzen und stärkt das Interesse an Bildung.

Wie das konkret aussieht

  • In einer Pilotphase werden seit mehreren Jahren systematisch Erfahrungen gesammelt: Die 7. und 8. Klassen arbeiten an Projekten, die bisher die Fächer Deutsch, Erdkunde und Religion vernetzen. Gleichzeitig entsteht ein verbindliches Konzept, das ein Vorgehen nach dem bayerischen Lehrplan ermöglicht.
  • Nach der Pilotphase ist eine Ausweitung auf andere Fächer geplant. Dafür finden intensive Gespräche mit den Fachschaften statt.
  • Bei den vernetzten Unterrichtseinheiten stehen Fragen und Herausforderungen im Mittelpunkt.
  • Sie werden aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet. Hier kommen Fachkompetenzen zur Geltung. Auch philosophische, weltanschauliche und religiöse Inhalte werden als Möglichkeit der Orientierung mit einbezogen.
  • Die Schülerinnen entwickeln ein tieferes Verständnis. Sie profitieren von einem besonderen Erfahrungs- und Bildungsgewinn und entwickeln einen ausgeprägten Sinn für Kompetenzgrenzen sowie notwendige Aufgabenverteilungen. All das sind Fähigkeiten, die sowohl in Studium und Beruf als auch im sozialen Leben von großer Bedeutung sind.
  • Die Vernetzung dient der logischen Fortführung der FSA. Sie fördert ebenfalls das eigenständige und individuelle Arbeiten.
  • In der Realschule schließt sich in der 9. und 10. Jahrgangsstufe die Projektpräsentation und die gezielte Vorbereitung auf den weiteren beruflichen oder schulischen Weg an.
  • Im Gymnasium werden die Kompetenzen weiter gefördert, die für den erfolgreichen Besuch der Oberstufe Voraussetzung sind. Dazu gehören das eigenverantwortliche Arbeiten und die erweiterte Fähigkeit zu Darstellung und Präsentation, wie sie z.B. in der Debatte der 9. Jahrgangsstufe sowie in den W- und P-Seminaren gefordert sind.
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