Vernetzte Unterrichtseinheiten

Bildung ist nicht in Fächer und Lerneinheiten unterteilt.

Was uns wichtig ist...

Den Schülerinnen sollen wesentliche Zusammenhänge deutlich werden. Wir wollen ihnen die Chance zu einer umfassenden Grundbildung eröffnen.

Worauf wir reagieren...

Die künstliche Aufteilung in Fächer wird der Realität nicht gerecht. Sie kann echten Lernzuwachs behindern. Die kleinschrittige Vermittlung in Stoff-Einheiten fördert das nachhaltige Lernen zu wenig.

Wir fördern...

Das Begreifen der Wirklichkeit, das verknüpfende Denken und den wachen, kritischen Geist. Das erweitert die Kompetenzen und stärkt das Interesse an Bildung.

Wie das konkret aussieht

  • Die Gisela-Schulen arbeiten mit einem eigenen Konzept, das ein Vorgehen nach dem bayerischen Lehrplan ermöglicht.
  • In einer Pilotphase wurden seit mehreren Jahren systematisch Erfahrungen gesammelt: Die 7. und 8. Klassen der Realschule arbeiten an Projekten, die die Fächer Deutsch, Geographie, und Religion vernetzen.
  • Im Gymnasium sind in der 7. Klasse die Fächer Deutsch, Geschichte und Religion, in der 8. Klasse die Fächer Kunst, Musik, Religion, Biologie, Geschichte, Englisch und Deutsch beteiligt.
  • Bei den vernetzten Unterrichtseinheiten stehen Fragen und Herausforderungen im Mittelpunkt, die aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet werden.
  • Die Schülerinnen entwickeln ein tieferes Verständnis. Sie profitieren von einem besonderen Erfahrungs- und Bildungsgewinn und entwickeln einen ausgeprägten Sinn für Kompetenzgrenzen sowie notwendige Aufgabenverteilungen. All das sind Fähigkeiten, die sowohl in Studium und Beruf als auch im sozialen Leben von großer Bedeutung sind.
  • Die Vernetzung dient der logischen Fortführung der FSA. Sie fördert ebenfalls das eigenständige und individuelle Arbeiten, vor allem auch in einem multimedialen Zeitalter.
  • In der Realschule schließt sich in der 9. und 10. Jahrgangsstufe die Projektpräsentation und die gezielte Vorbereitung auf den weiteren beruflichen oder schulischen Weg an.
  • Im Gymnasium werden die Kompetenzen weiter gefördert, die für den erfolgreichen Besuch der Oberstufe Voraussetzung sind. Dazu gehören das eigenverantwortliche Arbeiten und die erweiterte Fähigkeit zu Darstellung und Präsentation, wie sie z.B. in der Debatte der 9. Jahrgangsstufe sowie in den W- und P-Seminaren gefordert sind. 
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